Unsere Geschichte

Eine ganz besondere Erfolgsgeschichte

Mitten im Herzen von Wien befindet sich Julius Meinl am Graben – das Flaggschiff der Julius-Meinl Kette. Auf zwei Stockwerken verteilt ist das Haus Österreichs erste Adresse für Feinschmecker aus aller Welt. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich das Feinkostgeschäft zum österreichischen Mekka für Gourmets und spielt aufgrund des qualitativ hochwertigen und vielfältigen Sortiments von über 17.000 Artikeln aus rund 100 Ländern eine wichtige Rolle am österreichischen Lebensmittelmarkt.
Julius Meinl steht für Tradition, Genuss, Qualität und Expertise und gehört zu den stärksten österreichischen Marken – 92 % der Österreicher (Quelle: Gallup Image Tracking, Juni 2018) kennen das Logo von Meinl.

Begleiten Sie uns auf eine kurze Reise zurück zum Ursprung unserer Marke und erfahren Sie mehr über unsere Historie und warum wir heute dort sind, wo wir sind.


Im Jahr 1862 gründete Julius Meinl I. sein kleines Geschäft in der Wiener Innenstadt. Von Anbeginn begrüßte er seine KundInnen mit den Worten „Womit kann ich dienen?“ und bot neben Tee, Kakao, Zucker und Reis vor allem beste Qualität bei grünen Kaffeebohnen an.

1874 muss Julius Meinl aufgrund der langanhaltenden Folgen der Wirtschaftskrise sein Unternehmen schließen und an einem neuen Standort wieder aufbauen.

Wir schreiben das Jahr 1877 als Julius Meinl die Art Kaffee zu rösten revolutionierte. Bis dahin wurde Kaffee nur roh verkauft und das Ergebnis oblag somit dem Geschick der jeweiligen Köchin. Nach jahrelangen Versuchen entwickelte Julius Meinl selbst ein patentiertes Röstverfahren, wodurch das volle natürliche Aroma erhalten blieb.

1889 stieg Meinls 20-jähriger Sohn ins florierende Geschäft ein und prägte von nun an durch seine internationale Erfahrung und seine Visionen das Unternehmen.

Im Jahr 1912 wurde die neugebaute Zentrale im 16. Wiener Bezirk bezogen, die Platz für neue Produktionsbetriebe ermöglichte und direkt ans Bahnnetz angeschlossen war.

Ab 1913 war Julius Meinl der größte Lebensmittelkonzern der Monarchie und in vielen Ländern für seine erlesenen Köstlichkeiten bekannt.

Ab 1918 trotzte Julius Meinl der Wirtschaftskrise, infolge des Krieges, und expandierte in neue Märkte, neue Produkte und neue Verkaufsstrategien wie die „Hausfrauennachmittage“.

Seit dem Jahr 1924 ziert das unverkennbare Meinl Logo, entworfen vom Grafiker Joseph Binder, sämtliche Werbematerialien des Unternehmens.

Nach 1945 dienten die bestehenden Meinl-Filialen als Lebensmittelverteilstelle, von wo aus gemeinsam am Wiederaufbau gearbeitet wurde.

1954 wurde die Nauseagasse in Ottakring nach Julius Meinl II. in Julius-Meinl-Gasse umbenannt.

Im Jahr 1955 wurde am Graben 19 eine neue Filiale errichtet, die mit ihren gutgefüllten Delikatessenregalen und einzigartigen Serviceleistungen als Sensation galt.

Ende der 1960er Jahre gab es wieder 280 Meinl-Filialen, hinzu kamen 78 Filialen der Firma Gebrüder Kunz.

Ab 1990 verschärften sich die Bedingungen am österreichischen Lebensmittelmarkt und es kam durch rasche Expansion und einem zunehmenden Preiskampf zu Turbulenzen im Unternehmen.

1999 wurde ein Teil der Filialen an Rewe verkauft und der Flagship-Store Julius Meinl am Graben frisch renoviert als Feinkostcenter von Weltformat wiedereröffnet.

2000 gehen die restlichen Filialen an die Spar-Gruppe.

 

Und Heute schreiben wir die bewegte Geschichte von Julius Meinl und dessen Haus am Graben weiter. Um Ihnen auch in Zukunft das Besondere bieten zu können wurde das Haus umgebaut. Das Ergebnis ist ein Delikatessengeschäft auf architektonischem, ökonomischen und technischen Top-Niveau. Unser Anspruch ist es, zu den besten Delikatessengeschäften Europas zu gehören.
Wir haben nicht nur unser Geschäftslokal am Graben, sondern auch unserer „Corporate Identity“ einer Verjüngungskur unterzogen. Das ursprüngliche Logo, welches auf das Jahr 1924 zurückgeht, war bis heute ein unverkennbares Markenzeichen unseres Hauses. Mittlerweile ist die Darstellung aber nicht mehr zeitgemäß: Denn es gibt einen weltweiten gesamtgesellschaftlichen Konsens, dass Menschen nicht mehr typisierend abgebildet werden sollen. Das neue Logo ist daher deutlich reduziert und modern. Es verweist auf eine traditionelle Kopfbedeckung, die sich jeglicher Typisierung entzieht. Zusätzlich wird Petrol-Grün die neue klassische Meinl am Graben-Farbe.


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